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Herzlich willkommen!Das Brentano-Institut wurde von Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen im März 2007 gegründet. Namengeber des Instituts sind die Brüder Franz (1839-1917) und Lujo Brentano (1844-1931). Franz Brentano ist Philosoph und Wegbereiter der qualitativen Psychologie (Gestaltpsychologie, Phänomenologie). Ausgehend von der Aristotelischen Kategorienlehre, befasste er sich sein Leben lang mit einer Neuformulierung der Kategorientafel. Sein Bruder Lujo Brentano war Wirtschaftswissenschaftler und ein bedeutender Sozialreformer („Kathedersozialist“). Durch die Namengeber wird ein Bezug zur europäischen wissenschaftlich-philosophischen Tradition hergestellt, die sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst ist. AktuellOktober 2010: Brentano-Institut bewirbt sich um das Begleitforschungsvorhaben zum BMBF-Wettbewerb „Gesundheitsregionen der Zukunft“Die Gesundheitswirtschaft ist heute die größte Wirtschaftsbranche in Deutschland. Insgesamt arbeiten in diesem Bereich rund 4,3 Mio. Menschen. Die Branche gilt als robuster Markt mit stabilen Wachstumsraten. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Anforderungen des Gesundheitsmarktes übersteigen aber häufig die Möglichkeiten einzelner Organisationen. Daher haben sich in den letzten Jahren verstärkt regionale Kooperationen gebildet, um gemeinsam auf diese Herausforderungen zu reagieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat zur Unterstützung dieser Gesundheitsregionen 2008 den Wettbewerb „Gesundheitsregionen der Zukunft: Fortschritt durch Forschung und Innovation“ gestartet (http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/2367.php). Ziel des Wettbewerbes ist es, Gesundheitsregionen in ihrer Entwicklung und Profilbildung nachhaltig zu unterstützen. Das Begleitforschungsvorhaben, um dessen Durchführung sich nun das Brentano-Institut beworben hat, zielt jetzt darauf aus, einen Erkenntnisgewinn im Hinblick auf eine erfolgreiche Entwicklung von Gesundheitsregionen zu erlangen. Es gibt keine „Standard-Gesundheitsregion“, sondern eine immense inhaltliche Vielfalt an Schwerpunkten in den Regionen. Es gibt auch keine theoretische Fundierung dessen, was eine Gesundheitsregion ist und welche Faktoren und Rahmenbedingungen den Erfolg einer Region bestimmen. Daher scheint ein kategorialer Ansatz, der die Hinsichten der Stakeholder differenziert betrachtet und erst danach zu einer allgemeineren Beschreibung des Gegenstandes kommt, aus Sicht des Instituts erfolgversprechend. |